Justgaedeit - Der Podcast mit Shannon Gäde

Justgaedeit - Der Podcast mit Shannon Gäde

[60] Was war das Positive? Justgaedeit sagt Tschüss!

[59] Zeugen Jehovas: Mein Leben als Aussteigerin

Bis Sophie 18 wurde, war sie Zeugin Jehovas. Den Ausstieg schaffte sie, nachdem ihr zunehmend Zweifel an den Glaubens- und Lebensregeln der fundamentalen christlichen Gruppierung kamen. Wieso sie die Entscheidung getroffen hat und was sie dafür zurücklassen musste, wurde uns in diesem Gespräch mit ihr bewusst. Aber viel wichtiger - und für sie heute auch wertvoller - ist das, was sie durch den Austritt gewinnen konnte: Ihr eigenes Leben!

[58] Der Vater meiner Kinder ist pornosüchtig!

Jules Ex-Partner ist pornosüchtig und entschied sich für die Pornos und gegen seine Familie. Er zeugte zwei Kinder mit Jule - und heute ist sie sich nicht sicher, ob es für sie noch Geschlechtsverkehr war, oder doch eine Misshandlung. Viele der pornosüchtigen erreichen keinen Höhepunkt mehr beim partnerschaftlichen Sex.
Das Gehirn ist nach dem vielen Pornokonsum einfach auf härtere Trigger getrimmt. Es führt dazu, dass alltägliche Reize – etwa der Körper der Partner*in – irgendwann nicht mehr zu der gewünschten körperlichen Reaktion führen. Wie ein Junkie braucht auch der*die Pornosüchtige zunehmend härteren Stoff, um noch zum Orgasmus zu kommen. In der Psychologie spricht man von Habituierung oder Desensibilisierung. Je früher und öfter das Gehirn mit Pornofilmen in Kontakt kommt, desto nachhaltiger wird es verändert.

[57] Stoma: Mein Leben mit einem künstlichen Darmausgang

Rita lebt seit mehreren Jahren mit einem künstlichen Darmausgang, auch genannt: Stoma. Wieso sie nach einer Endometriose OP gesundheitlich auf einen Stoma angewiesen ist, erklärt sie in dieser Folge. Sie hat es geschafft, den künstlichen Darmausgang zu akzeptieren und als Teil von sich zu sehen. Wie sich der Stuhlgang jetzt für sie anfühlt und was ein Stoma mit der Psyche macht, erzählt sie uns offen und ehrlich.

[56] Ich hatte mich selbst überschätzt: Höhenkrankheit!

Felix ist leidenschaftlicher Bergsteiger und möchte mit seiner Geschichte seine Perspektive über sich selbst und seine Umwelt teilen. Geprägt wurde seine Ansicht vor allem durch eine bedrohliche Erfahrung: Auf einer Tour bei der er auf sich alleine gestellt war, überkam ihn die Höhenkrankheit. Wie er eine Nacht in den Bergen mit dieser Krankheit überlebte, hört ihr in dieser Folge!

[55] Mein Vater hat sich in den Tod getrunken: Alkoholsucht

Oles Papa war starker Alkoholiker. So stark, dass er in Oles Teenagerzeit an den Folgen des Konsums verstorben ist. Über den Verlust seines Elternteils zu sprechen ist für Ole immer wieder eine Überwindung. Wie er den Tod seines Vaters verarbeitet hat und was er ihm heute noch sagen wollen würde, hätte er die Chance dazu, hört ihr in dieser Folge.

Wichtig:
Als Angehöriger eines alkoholkranken Menschen haben es viele sehr schwer und sehen ihre Situation als ausweglos. Doch es gibt eine Fülle an Anlaufstellen und Angeboten zur Hilfe und Selbsthilfe, auch anonym.

Über die Website der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V. (DAJEB) findest du die nächste Beratungsstelle in deiner Nähe: https://www.dajeb.de/beratungsfuehrer...

Info-Telefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
Das BZgA-Info-Telefon beantwortet alle eure Fragen zur Suchtvorbeugung. Bei Alkohol- oder anderen Abhängigkeitsproblemen bietet das BZgA-Telefon eine erste persönliche Beratung mit dem Ziel, Ratsuchende an geeignete lokale Hilfs- und Beratungsangebote zu vermitteln.

BZgA-Info-Telefon:
Tel: 0221 892031*
Mo.-Do. 10.00 bis 22.00 Uhr
Fr.-So. 10.00 bis 18.00 Uhr
(*Preis entsprechend der Preisliste ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz)

Hier findest du rund um die Uhr ein offenes Ohr und kostenfreie Hilfe:

Telefonseelsorge:
Die Telefonseelsorge ist unter der Rufnummer 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 sowie 116 123 rund um die Uhr erreichbar. Sie berät kostenfrei und anonym. Der Anruf hier findet sich weder auf deiner Telefonrechnung noch im Einzelverbindungsnachweis wieder.

[54] Ich musste in der 30. SSW abtreiben: Hydrocephalus

Charly musste ihren Sohn in der 30. Schwangerschaftswoche abtreiben. In der 24. Schwangerschaftswoche wurde bei ihrem Sohn Hydrocephalus (übersetzt: Wasserkopf) festgestellt, das heißt, dass das Gehirn des Kindes nicht richtig ausgebildet war. Nach einer psychisch stark belastenden Erfahrung durch einen Arzt wusste Charly selbst nicht, ob sie das Ganze überleben wird - erst kurz vor der Abtreibung fasste sie vertrauen in neue Ärzt:innen. In unserem Faktencheck haben wir alles zu Spätabbrüchen in Deutschland zusammengefasst und wir gehen genauer auf die Krankheit des Sohnes von Charly ein.

[53] ECD 2022 - Was hat sich in einem Jahr getan?

Was hat sich innerhalb von einem Jahr getan? Wir schauen bewusst auf die Pflegesituation, das Bildungssystem und auf die wirtschaftliche Situation von Frauen. Wieso jetzt? Der „Equal Care Day“ ist eine Initiative und ruft mit ihrem gleichnamigen Aktionstag weltweit Menschen, Institutionen und Verbände dazu auf: Macht auf die mangelnde Wertschätzung und unfaire Verteilung der Fürsorgearbeit – auch „Care Arbeit“ genannt – aufmerksam! Der Equal Care Day findet jährlich am 29. Februar und in Nicht-Schaltjahren am 1. März statt. Das Datum liegt bewusst auf einem Tag, der – genauso wie die Care-Arbeit selbst – nicht immer sichtbar ist.

[52] Meine Eierstöcke sind voller Zysten! PCO-Syndrom

Svenja weiß seit wenigen Jahren, dass sie das PCO-Syndrom hat. Als sich beim Geschlechtsverkehr ein Eileiter verdreht hatte und eine Zyste geplatzt ist, ging der Ärzt*innenmarathon los. Das Polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) kommt bei etwa 5-10% der geschlechtsreifen Frauen* vor. Das macht es zur häufigsten Hormonstörung bei Frauen* im gebärfähigen Alter, in Deutschland sind davon eine Million Frauen* betroffen.
Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) ist für Zyklusstörungen, Follikel in den Eierstöcken und ungewollte Kinderlosigkeit verantwortlich – in Kombination mit einem männlichen Behaarungstyp, Akne oder Haarausfall oder auch einer Erhöhung der männlichen Geschlechtshormone im Blut.

[51] Ich bin krank. Nur keiner sieht es: Migräne

Wie ist es, mit einer unsichtbaren Krankheit zu leben? Sophia hat Migräne mit Aura und ist im Alltag oftmals Migräne-Triggern ausgesetzt. Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzformen: Man geht davon aus, dass 10-15 Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Unter einer Aura versteht man neurologische Symptome wie Seh- oder Gefühlsstörungen, die meist vor der eigentlichen Migräneattacke auftreten. Wieso sich Sophia an die meisten Schübe nicht erinnern kann, erfahrt ihr in dieser Folge.